Wir wünschen ein frohes neues Jahr 2018

Dienstag, 22. Dezember 2015 10:43

Liebe Heimatfreunde,

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der Heimatverein Salzkotten schaut mit Ihnen, unseren ehrenamtlichen Akteuren, Mitgliedern und Partnern auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Für diese gute Zusammenarbeit sagen wir DANKE!

Wir wünschen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2018.

Mit freundlichen  Grüßen
Marianne Witt-Stuhr (Vorsitzende des Heimatvereins Salzkotten)

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Thomasnacht in Salzkotten

Freitag, 15. Dezember 2017 8:07

Einladung ins Heimathaus

Siegel der Stadt Salzkotten von 1634 (Quelle: Stadt Salzkotten)

Siegel der Stadt Salzkotten von 1634 (Quelle: Stadt Salzkotten)

„Ein Städtlein, welches anno 1633 im Decembri der von Knipphausen samt den Hessischen mit Sturm erobert und allda übel gehauset ist auch das Städtlein bis auf wenig Häuser und die Salzhütten abgebrandt worde“, schreibt Matthäus Merian in seiner „Topographia Westphaliae“ über die Erstürmung der Stadt Salzkotten im Dreißigjährigen Krieg. An diese Eroberung mit zahlreichen zivilen Kriegstoten erinnert bis heute das Glockengeläut der alten Pfarrkirche St. Johannes in der Thomasnacht am Vorabend des 22. Dezember.

Der Heimatverein Salzkotten lädt gemeinsam mit dem Pastoralverbund Salzkotten am 21. Dezember, zur Thomasnacht in das Heimathaus (Klingelstraße 6) ein. Um 20.00 Uhr beginnt in der Pfarrkirche St. Johannes ein ökomenischer Wortgottesdienst. Danach laden wir herzlich zu einem Treffen am Kamin ein.

Im Heimathaus stellt Willi Vorwerk die Zeit des 30jährigen Krieges vor. Die Kriegshandlungen, aber vor allem gefährliche Seuchen, wie die Rote Ruhr und die Pest forderten allein im Jahr 1636 über 800 Todesopfer.

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Adventstour nach Bad Salzuflen

Mittwoch, 22. November 2017 11:08

Fahrt zum Weihnachtstraum nach Bad Salzuflen

salzuflenAuch in diesem Jahr fährt der Heimatverein Salzkotten wieder auf eine adventliche Reise durch die Region. Diesmal geht es am 9. Dezember zum Weihnachtstraum in die alte Salzstadt Bad Salzuflen. Bis heute kann man hier prächtige Fachwerk- und Steinhäuser aus der Renaissance besichtigen. In den gemütlichen kleinen Altstadtgassen lockt zudem der Weihnachtsmarkt: Der Bad Salzufler Weihnachtstraum verdient seinen Namen und verwandelt die westfälische Kurstadt in eine romantische Weihnachtstadt. Im großen Krippenhaus auf dem Salzhof präsentieren sich Kunsthandwerker und Händler mit ihren besonderen Angeboten. Hier kann man zudem am lodernden Kaminfeuer gemütlich beim Becher Apfelpunsch verweilen. Blickfang und Treffpunkt zugleich ist die 12 m hohe Weihnachtspyramide mit Ausschank auf dem Salzhof. Das rustikale Hüttenensemble der „Feuerzangenbowle“ lädt am Schliepsteiner Tor zur gemütlichen Runde ein. Über 200 Geschäfte, Restaurants und Cafés in der festlich illuminierten Altstadt laden zudem zum Weihnachtseinkauf ein.

Geschichte:

Salzuflen gehört zu den ältesten Salzgewinnungsstätten im deutschsprachigen Raum. Zwischen 1036 und 1051 schenkte der Paderborner Bischof Rotho dem Kloster Abdinghof eine Salzstätte in Uflen („locum salis in Uflon“). Dort, wo der heutige Salzhof liegt, westlich der „Salze“, befand sich die Saline. Unter der Herrschaft der Grafen von Sternberg (1226 bis 1377) entstand östlich des Flusses in erhöhter Lage rund um den Hafermarkt eine Gewerbesiedlung, deren ellipsenförmiger Grundriss im Kartenbild der Stadt noch heute ablesbar ist. Während der „Soester Fehde“ wurde der nur wenig befestigte Ort 1447 von böhmischen Söldnern zerstört. Mit dem Wiederaufbau entstand in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts auch ein Mauerring mit drei Wehrtürmen und vier Toren. 1488 erhielt der so vergrößerte Ort durch den lippischen Landesherrn Bernhard VII. die Stadtrechte. Da Salzuflen das Salzmonopol in Lippe besaß und der Handel mit dem „weißen Gold“ auch über die Landesgrenzen hinaus florierte, gelangte der Ort zu bemerkenswertem Reichtum. Vom Wohlstand der Salzufler Bürgerschaft im 16. und frühen 17. Jahrhundert zeugen noch heute die vielen im Stil der Renaissance errichteten Bauten in der Innenstadt. Imposant ist auch das historische Gradierwerk.. Durch die Gradierung konnte der Salzgehalt der zu verarbeitenden Sole von sechs auf circa 20 Prozent erhöht werden. Da alle Gewinne aus dem Handel mit dem Salz nun aber an den Landesherrn fielen, konnte Salzuflen von der Saline nicht mehr profitieren; der Ort blieb bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts eine kleine, unbedeutende Landstadt. Erst als Medizinalrat Dr. Heinrich Hasse 1817 die Einrichtung einer Badeanstalt beantragte, begann allmählich der Aufschwung als Badeort. Bereits im folgenden Jahr wurde der Badebetrieb aufgenommen. Der Namenszusatz „Bad“ durfte jedoch erst ab 1914 geführt werden. Vier Jahre später wurde aus dem „Fürstlich-Lippischen Sol-Thermalbad“ das lippisches „Staatsbad Salzuflen“.

Programm: Vor dem Besuch des Weihnachtsmarktes erkunden wir die historische Salzstadt.

Nach der Stadtführung und einem gemeinsamen Mittagessen bleibt noch viel Zeit, um den besonderen Charme der historischen Gassen zu erleben.

Abfahrt am 9.12. ab Marktplatz Salzkotten: 10 Uhr

Kosten: 20 Euro pro Person; Kinder fahren kostenfrei mit.

Anmeldung bei Willi Vorwerk:05258-6149

Salzmuseum öffnet am 3. Dezember ab 14 Uhr seine Pforten

Wie kommt das Salz in den Streuer? Was machen Leckerknechte in Salzkotten, warum mussten Kinder bei der Salzgewinnung mitarbeiten und wie wurde Salz verwendet, um in einer Zeit ohne Gefrierfach und Kühltruhe Lebensmittel haltbar zu machen?  Das alles erfährt man im Salzmuseum in Salzkotten, das am Sonntag (3.12.) von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet ist. Das Salzmuseum befindet sich in der Nachbarschaft der St. Johanneskirche in Salzkotten in der alten Mädchenschule (Klingelstraße 6). Eintritt frei;

Infos unter www.salzmuseum-salzkotten.de

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Ein Leben für das Ehrenamt

Montag, 27. Februar 2017 11:01

Ein Nachruf zum Tod unseres Ehrenvorsitzenden Dr. Walter Hemmen

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Dr. Walter Hemmen hat viele Türen für die Heimatgeschichte geöffnet. Der Heimatverein Salzkotten ist dankbar für das, was er viele Jahre lang für den Verein geleistet hat und verneigt sich vor seinem Lebenswerk.

Salzkotten. Schon ein harmloser Spaziergang durch die Klingelstraße konnte mit Dr. Walter Hemmen zu einer kleinen Zeitreise werden. Der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins wußte vieles über die Geschichte(n) der alten Sälzerstadt und ihrer Menschen zu berichten. Fragte man ihn nach seiner Motivation, sich für die Stadt zu engagieren, dann hatte der überzeugte Westfale eine ganze Reihe von Antworten parat. Seine aktive Rolle, die er seit vielen Jahrzehnten in zahlreichen Vereinen und Gremien spielte, beschrieb er bescheiden so: „Ich wuchs in die Verantwortung hinein.” Tatsächlich setzte er mit seinem Engagement eine gute Familientradition fort: Schon Großvater Wilhelm Knoke und Vater Josef Hemmen waren in zahlreichen Sälzer Vereinen und Gremien aktiv.

Lange war der Internist, der mit seiner Frau Dr. Margret Hemmen viele Jahre eine Gemeinschaftspraxis im Hause Koch an der Geseker Straße führte, auf vielfältige Weise in das Vereinsleben eingebunden. Als Jubel- und Kreisschützenkönig, als Hauptmann der 1. Kompanie, als überzeugter Karnevalist und Büttenredner beim Kolpingkarneval, als langjähriger Vorsitzender des Heimatvereins oder auch als sachkundiger Bürger im Kreistag engagierte er sich viele Jahrzehnte lang für seine Heimatstadt. Dabei lagen ihm die Menschen, die hier leben, bis zuletzt am Herzen.

Die Region nachhaltig wachsen sehen – mit diesem Ideal engagierte sich Dr. Walter Hemmen auch für den Genossenschaftsgedanken – ebenfalls eine gute Familientradition. Schon Großvater Wilhelm Knoke gehörte im Jahre 1883 zu den Gründern der Salzkottener Spar- und Darlehnskasse (heute Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten eG). Im Stammhaus an der Paderborner Straße führte dieser bis 1919 als Rendant die Bankgeschäfte. Sein Enkel Dr. Walter Hemmen war von 1970 bis 1990 zunächst Vorstandsvorsitzender und dann bis 1999 Aufsichtsratsvorsitzender der Genossenschaftsbank.

Auch die Beschäftigung mit der Stadtgeschichte wurde im Haus Knoke besonders gepflegt: Das Buch „Stadt und Amt Salzkotten“ – erschienen im Jahr 1970 – gab Hemmens Tante Prof. Dr. Franziska Knoke gemeinsam mit Franz-Josef Ewers und Josef Bürger heraus.

Die Begeisterung für die regionale Geschichte lässt sich aber nicht nur mit einer Familientradition und einem Studium der Altphilologie erklären – die Beschäftigung mit der Vergangenheit war für den Ehrenvorsitzenden des Heimatvereins immer auch ein wichtiger Beitrag für die Zukunft „seiner Stadt“. „Wenn wir wissen, woher wir kommen, wissen wir auch wohin wir gehen“, pflegt er gerne zu sagen. Ein steinernes Wahrzeichen für diese gelebte Leidenschaft ist das Heimathaus, das am alten Kirchplatz der St. Johanneskirche steht. Als ehemalige Mädchenschule wurde es 1974 dem Heimatverein überlassen. Die Renovierung des baufälligen Gebäudes übernahmen damals die Mitglieder des Vereines. Nach langjähriger Arbeit fand am 27. März 1982 die feierliche Einweihung des Heimathauses und des Heimatmuseums statt. Für seinen Heimatverein konnte der Ehrenvorsitzende 1982 die Konrad-Adenauer-Plakette im Mozartsaal der Frankfurter Oper entgegen nehmen.

Bis heute wird das Heimathaus als Ausstellungsort der Salzgeschichte am Hellweg gern besucht – die Weiterentwicklung und Neukonzeption des Salzmuseums hat Dr. Walter Hemmen mit seinen aktiven Heimatfreunden viele Jahre lang engagiert begleitet. Auch für den Erhalt weiterer alter Fachwerkhäuser wie z. B . des alten Pastoratsgebäudes aus dem 18. Jahrhundert und des Penningschen Hauses hat er sich aktiv eingesetzt.

Zahlreiche historische Projekte hat Dr. Walter Hemmen darüber hinaus in der Sälzerstadt mit seiner Sachkenntnis begleitet: wie die Grabungen am Westerntorturm und der Dreckburg, den Bau der Gradierwerks, das Jubiläumsprojekt „750 Jahre Stadt Salzkotten“ sowie verschiedene historische Ausstellungen und Buchprojekte. Zuletzt erschien im Sutton Verlag der Bildband „Salzkotten in alten Bildern“, den er gemeinsam mit Heinz Fricke, Ludwig Knust und Helmut Steines im Jahr 2006 herausbrachte. Für sein Lebenswerk wurde Dr. Walter Hemmen mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Ehrenring der Stadt Salzotten ausgezeichnet. Der Heimatverein Salzkotten ist dankbar für das, was er viele Jahre lang für den Verein geleistet hat und verneigt sich vor seinem Lebenswerk.

DANKE WALTER!

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Salzmuseum öffnet zum Sälzerfest wieder seine Türen

Mittwoch, 8. Februar 2017 9:23

Besucher bei der Eröffnung Wie kommt das Salz in den Streuer? Was machen Leckerknechte in Salzkotten, warum mussten Kinder bei der Salzgewinnung mitarbeiten und wie wurde Salz verwendet, um in einer Zeit ohne Gefrierfach und Kühltruhe Lebensmittel haltbar zu machen?  Das alles erfährt man im Salzmuseum in Salzkotten, das am Sonntag, 9. April 2017, von 14 Uhr bis 17 Uhr geöffnet ist. Das Salzmuseum befindet sich in der Nachbarschaft der St. Johanneskirche in Salzkotten in der alten Mädchenschule (Klingelstraße 6). Eintritt frei; Kontakt: M. Gieseke von Rüden 0173-3609962.

Übrigens kann man in den Museumsräumen der alten Salzkottener Mädchenschule nicht nur etwas über die Salzgeschichte erfahren, sondern auch weiterhin im historischen Ambiente standesamtlich heiraten.

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