Beitrags-Archiv für die Kategory 'Rückblende'

Alles muss raus

Sonntag, 29. November 2009 15:28

Die Räume der alten Mädchenschule werden für das Salzmuseum fit gemacht

Alles muss raus: Heiner Thiele, Jan Witt, Marcel Zorn, Jonathan Zorn, Nadine Krekeler, Heidrun Lohrmeier und Andreas Neuwöhner (von links) bringen die kleinen und großen Schätze aus dem Heimathaus zur Dreckburg. Dort sind sie bis zur Wiedereröffnung des Museums bei Burgherr Erhard Christiani untergebracht.

Nach langer Wartezeit ist es nun soweit: für das geplante Salzmuseum fließen die ersten Mittel zum Innenausbau des Heimathauses. Der Ausbau- und Umbau der alten Mädchenschule aus dem Jahr 1817 ist beim Heimatverein Gemeinschaftsarbeit: Architekt Andreas Breithaupt koordiniert im Vorstandsteam alle anfallenden Renovierungsarbeiten, die mehrere Monate andauern werden. Wir freuen uns über die aktive Unterstützung der Stadt Salzkotten“, erklärt Andreas Breithaupt. „Denn für die denkmalgerechte Lehmsteinisolierung und die Erneuerung der Heizungsanlage konnten jetzt vorzeitig Mittel bereitgestellt werden.“ Bis die Handwerker kommen, ist aber noch viel zu tun: Umzugskisten müssen gepackt– und alle Exponate und alten Schätze aus dem Heimatmuseum sicher verstaut werden.

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Adventliches Corvey

Montag, 12. Oktober 2009 12:59

Weihnachtsausflug des Heimatvereins Salzkotten

“Haupt und Mutter” der Klöster in Sachsen und “Zierde des ganzen Vaterlandes” nannten die mittelalterlichen Benediktiner ihre Corveyer Heimstatt. Von der alten Herrlichkeit der Reichsabtei an der Weser bei Höxter zeugen noch heute noch das fast 1200-jährige Westwerk und die barocke Schlossanlage. Kein Wunder, dass Corvey auf der Vorschlagsliste zum UNESCO-Weltkulturerbe steht. Am 28. November besuchte der Heimatverein das alte Kloster.

Dann öffnete das Kloster seine Tore zum „Adventszauber”. Nach einer Führung durch die beeindruckende Klosterkirche schlenderten die kleinen und großen Besucher übr den Adventsmarkt und die Kinder- und Jugendbuchausstellung.

VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land

Donnerstag, 20. August 2009 10:15

Der Heimatverein Salzkotten besuchte  die Varus-Ausstellung.

Nach einem spannenden Ausflug kommen hier nun die ersten Bilder – weitere Fotos werden am kommenden Freitag ab 20 Uhr zum Kaminabend gezeigt. Alle Heimatfreundinnen und Freunde sind herzlich willkommen!!!

Warum Krieg? Rom hatte die größte Niederlage seiner langen Geschichte erlitten und zog sich infolge der Ereignisse hinter den Rhein zurück. Aus Sicht der Germanen ein grandioser Erfolg und eine gute Voraussetzung, nun einer friedlichen Zukunft entgegenzublicken. Doch die Geschichte sah anders aus. Die Konflikte zwischen Römern und Germanen dauerten an und bestimmten in großen Teilen die Ereignisse der folgenden Jahrhunderte. [...]

“Als die Römer frech geworden …”

Donnerstag, 12. März 2009 17:48

Der Heimatverein Salzkotten beschäftigt sich im Varusjahr auch mit römischer Geschichte: Dr. Walter Hemmen und Manuela Gieseke von Rüden zeigen das Foto einer Militärmünze mit Varusstempel und ein römisches Öllämpchen. (Kopie)

Der Heimatverein Salzkotten beschäftigt sich im Varusjahr auch mit römischer Geschichte: Dr. Walter Hemmen und Manuela Gieseke von Rüden zeigen das Foto einer Militärmünze mit Varusstempel und ein römisches Öllämpchen. (Kopie)

Vortrag zum Varusjahr

„Varus, gib mir meine Legionen zurück!“ soll Kaiser Augustus verzweifelt ausgerufen haben, als ihn die Nachricht ereilte, mehr als 15.000 römische Soldaten seien von den Germanen in einen Hinterhalt gelockt und vernichtend geschlagen worden. Die vernichtende Niederlage dreier römischer Legionen gegen Stammesverbände der Germanen im Jahr 9 n. Chr. ist die einzige, die unter dem Namen des Verlierers in die Weltgeschichte eingegangen ist. Die Archäologin Manuela Gieseke von Rüden gab im März Einblicke in die „Varusproblematik“. Das Ereignis von welthistorischer Bedeutung hat das heutige Europa entscheidend geprägt: Die Römer gaben nach der Schlacht ihre Expansionspläne in Germanien auf und zogen sich hinter den Rhein zurück. Die schriftlichen Quellen, die zum Teil mit fast 200 Jahren Abstand dazu berichten, schieben den Großteil der Schuld dem Statthalter zu, den Kaiser Augustus 7 n. Chr. nach Germanien geschickt hatte: Publius Quinctilius Varus. Die verschiedenen Theorien zum Ort der Varusschlacht sind erst viel später seit Beginn des 19. Jahrhunderts entstanden. [...]

Ausflug nach Köln

Montag, 1. Dezember 2008 16:29

Teilnehmer der Fahrt nach Köln

Teilnehmer der Fahrt nach Köln

Wie war es wohl im Köln des Mittelalters? Die größte Stadt nördlich der Alpen, größer und wichtiger als Paris. Eine Stadt, die die größten Kirchtürme der Erde errichten wollte?

Dieser Frage gingen die Mitglieder des Salzkottener Heimatvereins auf ihrem Ausflug nach.

Romanische Kirchen

Unzählige Legenden ranken sich um die Entstehung der zwölf romanischen Kirchen. Sie liegen auf engem Raum innerhalb des Verlaufs der alten Stadtmauern. Die Stifts- oder Klosterkirchen zählen zu den bedeutendsten in Westeuropa und dokumentieren das Wachstum und den Reichtum des hochmittelalterlichen Kölns. Ein Bogen rund um den Stadtkern mit dem Namen „Via Sacra“ verbindet die großen romanischen Kirchen in Köln. Zwölf dieser Schmuckstücke zeugen von der Bedeutung der Stadt im Mittelalter. Die zwölf romanischen Kirchen zählen neben dem Dom und den Museen zu den kulturellen Highlights in Köln. Im Laufe der Jahrhunderte vielfach verändert, im Zweiten Weltkrieg mehr oder minder zerstört, wurde 1985 mit dem Jahr der romanischen Kirchen ihr vollendeter Wiederaufbau gefeiert.

Der Heimatverein besichtigte an diesem Tag zunächst St. Gereon und St. Ursula. Später stand dann ein zünftiges Essen im Brauhaus Sion und der Besuch des Kölner Weinachtsmarkts auf dem Programm.

Informationen zur Geschichte der romanischen Kirchen erhalten Sie hier.