Beitrags-Archiv für die Kategory 'Touren durch das Land'

Adventliches Corvey

Montag, 12. Oktober 2009 12:59

Weihnachtsausflug des Heimatvereins Salzkotten

“Haupt und Mutter” der Klöster in Sachsen und “Zierde des ganzen Vaterlandes” nannten die mittelalterlichen Benediktiner ihre Corveyer Heimstatt. Von der alten Herrlichkeit der Reichsabtei an der Weser bei Höxter zeugen noch heute noch das fast 1200-jährige Westwerk und die barocke Schlossanlage. Kein Wunder, dass Corvey auf der Vorschlagsliste zum UNESCO-Weltkulturerbe steht. Am 28. November besuchte der Heimatverein das alte Kloster.

Dann öffnete das Kloster seine Tore zum „Adventszauber”. Nach einer Führung durch die beeindruckende Klosterkirche schlenderten die kleinen und großen Besucher übr den Adventsmarkt und die Kinder- und Jugendbuchausstellung.

VARUSSCHLACHT im Osnabrücker Land

Donnerstag, 20. August 2009 10:15

Der Heimatverein Salzkotten besuchte  die Varus-Ausstellung.

Nach einem spannenden Ausflug kommen hier nun die ersten Bilder – weitere Fotos werden am kommenden Freitag ab 20 Uhr zum Kaminabend gezeigt. Alle Heimatfreundinnen und Freunde sind herzlich willkommen!!!

Warum Krieg? Rom hatte die größte Niederlage seiner langen Geschichte erlitten und zog sich infolge der Ereignisse hinter den Rhein zurück. Aus Sicht der Germanen ein grandioser Erfolg und eine gute Voraussetzung, nun einer friedlichen Zukunft entgegenzublicken. Doch die Geschichte sah anders aus. Die Konflikte zwischen Römern und Germanen dauerten an und bestimmten in großen Teilen die Ereignisse der folgenden Jahrhunderte. [...]

Mittelaltertour – „Dat hillije Kölle“

Freitag, 7. November 2008 12:46

Großer Ausflug des Heimatvereins Salzkotten mit Besuch des Weihnachtsmarktes

Wie war es wohl im Köln des Mittelalters? Die größte Stadt nördlich der Alpen, größer und wichtiger als Paris. Eine Stadt, die die größten Kirchtürme der Erde errichten wollte? Köln war reich und arm, schön und hässlich, heilig und sündhaft. Lernen Sie das mittelalterliche Leben in Köln kennen und erfahren Sie mehr über Erzbischofe, Zünfte, Bauersleut und Mönche. Der Heimatverein Salzkotten fährt am 29. November, 9:00 Uhr nach Köln. Neben dem kulturellen Programm ist auch der Besuch des Weihnachtsmarktes geplant. Weitere Infos und Anmeldungen für jeden, der dabei sein möchte, bei Manuela Gieseke von Rüden unter: 0173/3609962.

Romanische Kirchen

Unzählige Legenden ranken sich um die Entstehung der zwölf romanischen Kirchen. Sie liegen auf engem Raum innerhalb des Verlaufs der alten Stadtmauern. Die Stifts- oder Klosterkirchen zählen zu den bedeutendsten in Westeuropa und dokumentieren das Wachstum und den Reichtum des hochmittelalterlichen Kölns. Ein Bogen rund um den Stadtkern mit dem Namen „Via Sacra“ verbindet die großen romanischen Kirchen in Köln. Zwölf dieser Schmuckstücke zeugen von der Bedeutung der Stadt im Mittelalter. Die zwölf romanischen Kirchen zählen neben dem Dom und den Museen zu den kulturellen Highlights in Köln. Im Laufe der Jahrhunderte vielfach verändert, im Zweiten Weltkrieg mehr oder minder zerstört, wurde 1985 mit dem Jahr der romanischen Kirchen ihr vollendeter Wiederaufbau gefeiert.

“Scherben aus der Tiefe”

Mittwoch, 8. August 2007 12:00

Neue archäologische Forschungen im alten Paderborn

Der Paderborner Stadtarchäologe Dr. Sven Spiong informierte am 8. August 2007 über die aktuellen Grabungen in der alten Bischofsstadt. Die archäologischen Untersuchungen der letzten Jahre vermitteln interessante Einblicke in die Frühzeit von Paderborn von den ersten Siedlern vor über 2.000 Jahren bis fast in die Gegenwart. Die zahlreichen Funde aus der Tiefe zeigen das Alltagsleben der Menschen – hierzu zählt auch ein Seuchenfriedhof aus dem Dreißigjährigen Krieg. Eilig im Garten angelegte Massengräber geben uns heute ein grausiges Bild von den damaligen Verhältnissen. Auch die aktuellen Ausgrabungen am ehemaligen Benediktinerkloster Abdinghof, das bereits im 11. Jahrhundert von Bischof Meinwerk gegründet wurde, liefern wertvolle Erkenntnisse für die regionale Geschichte.
Neben einigen Kleinfunden zeigt der Archäologe Bilder von freigelegten Bodendenkmalen, die teilweise nur kurzzeitig sichtbar waren und dann den Baggern weichen mussten oder wieder zugeschüttet wurden. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrages ist die Grabung zwischen Kötterhagen und Grube: über fünf Meter dicke Schichtenabfolgen, in denen sich mehr als 800 Jahren Geschichte verbirgt: die Wände des Steinbruches, die ersten Gebäudereste aus dem 12. Jh. und mächtige mittelalterliche Steinwerke. Hier ließ Meinwerk vor 1.000 Jahren unter anderem für die Bauarbeiten am Abdinghofkloster, den Dom und die Kaiserpfalz Kalksteine brechen. Der Steinbruch war damals bis zu 15 Metern tief. Als im 12. Jahrhundert die Stadtmauer errichtet wurde, gewannen die Bischöfe hier neues Bauland, indem sie das Gelände zum großen Teil auffüllen ließen. In einer fünf Meter tiefen Senke entstanden neue Grundstücke für die Wohnhäuser.
Die Paderborner Archäologen entdeckten seit 2005 am Kötterhagen viele interessante Funde: In den freigelegten Ruinen fanden sich nicht nur Brunnen, Keller, Latrinen und Kanäle, sondern auch viele Gebrauchsgegenstände, die es ermöglichen, das alltägliche Leben in den vergangenen Jahrhunderten kennen zu lernen: Silbermünzen, der Siegelstempel des Bürgermeisters Bodo Brinkmann und Reste eines Kachelofens mit Bildnissen bedeutender Reformatoren sind nur einige der interessanten Funde dieser Ausgrabung.