Thomasnacht in Salzkotten

Einladung ins Heimathaus

Siegel der Stadt Salzkotten von 1634 (Quelle: Stadt Salzkotten)

Siegel der Stadt Salzkotten von 1634 (Quelle: Stadt Salzkotten)

„Ein Städtlein, welches anno 1633 im Decembri der von Knipphausen samt den Hessischen mit Sturm erobert und allda übel gehauset ist auch das Städtlein bis auf wenig Häuser und die Salzhütten abgebrandt worde“, schreibt Matthäus Merian in seiner „Topographia Westphaliae“ über die Erstürmung der Stadt Salzkotten im Dreißigjährigen Krieg. An diese Eroberung mit zahlreichen zivilen Kriegstoten erinnert bis heute das Glockengeläut der alten Pfarrkirche St. Johannes in der Thomasnacht am Vorabend des 22. Dezember. Die Kriegshandlungen, aber vor allem gefährliche Seuchen, wie die Rote Ruhr und die Pest forderten allein im Jahr 1636 über 800 Todesopfer.

Der Heimatverein Salzkotten lädt gemeinsam mit dem Pastoralverbund Salzkotten am 21. Dezember, zur Thomasnacht in das Heimathaus (Klingelstraße 6) ein. Um 20.00 Uhr beginnt in der Pfarrkirche St. Johannes ein ökomenischer Wortgottesdienst. Danach laden wir herzlich zu einem Treffen am Kamin ein. Dort kann man etwas über den Eroberer Dodo von Knyphausen erfahren. Willi Vorwerk berichtet über die Geschichte des Adeligen, dessen Nachfahren bis heute auf der Lütelsburg  in Ostfriesland leben.
Weitere Infos:

https://www.luetetsburg.com/de/

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